Nachhaltige Unternehmensführung

Metallindustrie und Nachhaltigkeit sind kein Widerspruch

Gerade in einer Branche, in der Metall hergestellt oder weiterverarbeitet wird, ist das Thema nachhaltiges Management wegen des in der Regel hohen Energieverbrauchs von Relevanz. Dabei geht es nicht zwingend um den Rohstoff selbst, der in unserem Fall grundsätzlich recycelbar ist. Wir von FACO haben früh den Aspekt des umweltbewussten Handelns in unseren Unternehmensleitlinien verankert. Wie sich dies in strategischen Entscheidungen und im alltäglichen Handeln niederschlägt, zeigt sich an vielen Beispielen.

Für unseren Fuhrpark streben wir mittelfristig für unsere Außendienstler im Umkreis einen Wechsel hin zur Elektromobilität an. Durch eine veränderte Lieferlogistik konnten wir Be- und Entladezeiten und die Anzahl der LKW-Fahrten reduzieren. Somit wird unser Personaleinsatz effizienter und wir reduzieren Emissionen. Eine Umstellung auf digitalen Rechnungsversand schien zunächst relativ einfach. Jedoch wurde schnell bewusst, wie verzahnt und kompliziert eine veränderte EDV sein kann. Dennoch resultierte auch in dem Bereich nach Abschluss des Projektes eine erhöhte Produktivität in der Administration. Bereits 2016 haben wir erfolgreich an dem kommunalen Projekt ÖKOPROFIT teilgenommen. Wir wollten unser Wissen über Umweltthemen festigen ausbauen und sehen, ob es weitere Stellschrauben gibt. Betriebliches Umweltmanagement und nachhaltige Unternehmensführung, sowie die Vor-Ort-Beratung und der Austausch mit anderen Teilnehmenden waren der Fokus.

Manche Maßnahmen sind aufwendig, komplex und kostenintensiv. Aber auch wenig offensichtliche Gewohnheiten oder arbeits- beziehungsweise Prozessanpassungen können zur Senkung des Ressourcenverbrauchs beitragen und Kosten reduzieren. Wirtschaftliches Denken und umweltbezogene Nachhaltigkeit gehen bei uns immer öfter Hand in Hand. Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Paletten aus Pappe haben eine bessere Öko-Bilanz im Vergleich zur Holz-Variante. Der Einsatz bei uns zeigte jedoch, dass die Tragkraft nicht ausreichte, was eine Rückkehr zur klassischen Palette bedeutete.

Wenn wir ein paar Jahre zurückblicken, stellen wir fest, wie selbstverständlich unsere Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung geworden ist: Nicht nur für den Unternehmenserfolg, sondern auch für eine bessere Öko-Bilanz. Und sollte dies nicht so sein, so haben wir immer noch die Wahl für die Umwelt nicht ganz optimale Maßnahmen zu kompensieren oder es beim nächsten Projekt besser zu machen. Unsere Unternehmensleitlinien erinnern uns an der Stelle an unseren Auftrag und die Verantwortung für spätere Generationen.