Oberflächenveredelung von FACO-Metalltechnik

Wir bieten Ihnen die verschiedensten Arten der Oberflächenveredelung an. Sei es um die Optik der Produkte zu verbessern, die Haltbarkeit bei Bewitterung zu erhöhen oder den Verschleiß bei mechanischer Belastung zu verringern.

Oberflächenveredelung durch FACO bzw. unsere Partner bedeutet: Keine zusätzlichen Wege, Kosten, Lieferzeiten.
Alles aus einer Hand! Wir organisieren das für Sie!

Pulverbeschichtung

Beim Pulverbeschichten wird elektrostatisch aufgeladenes Kunststoffpulver auf Werkstücke aus elektrisch leitenden Metallen wie Stahl und Aluminium gesprüht. Durch anschließendes Erhitzen im Ofen schmilzt das Pulver und vernetzt sich zu einer dauerhaften und dekorativen Oberfläche.
In Verbindung mit verzinkten Blechen oder Aluminium, bei entsprechender Vorbehandlung, ist die Pulverbeschichtung auch für den Außenbereich geeignet.

Eloxieren von Aluminium

Als weitere Oberflächenveredelung für Aluminium, bieten wir Ihnen das Eloxieren an.

Das Eloxal-Verfahren steht für die elektrolytische Oxidation von Aluminium und ist ein Prozess zur Oberflächenbehandlung von Aluminium. Beim Eloxieren wird mithilfe der anodischen Oxidation eine oxidische Schutzschicht auf dem Metall erzeugt. Anders als beim Galvanisieren wird hier keine Schutzschicht aufgetragen, sondern durch die Umwandlung der Metalloberfläche eine Oxidschicht gebildet. Diese Schicht ist mit dem Aluminium fest verbunden, da sie aus dem Metall selbst entsteht.

Die vom Aluminium selbst gebildete Oxidschicht ist mit wenigen nm sehr dünn. Durch das Eloxieren entsteht eine Schicht mit einer Dicke von 5-25 µm, die einen besseren Korrosionsschutz gewährleistet.

Das Eloxieren wird auch als Passivierung bezeichnet, da die Korrosion des Metalls verlangsamt oder komplett verhindert wird.
Mit diesem Verfahren kann Aluminium in die gewünschte Farbe eingefärbt sowie durch eine hart, verschleißfeste Schicht geschützt werden.

Konstruktion Lochblech Quadratlochung mit Feuerverzinkung

Feuerverzinken von Stahl

Um Stahlbleche oder Stahlkonstruktionen im Bereich der Freibewitterung vor Korrosion (Rost) zu schützen bieten wir die Feuerverzinkung an.
Beim Feuerverzinken wir ein metallischer Zinküberzug mit einer Schichtdicke von 35µm bis 85µm, je nach Materialstärke, durch Eintauchen in das Bad mit Zink aufgebracht. Die Temperatur des flüssigen Zinks beträgt ca. 450 °C.

Speziell bei Lochblechen und Streckmetall sollte darauf geachtet werden, dass die Öffnungen der Löcher oder Maschen nicht zu klein sind um die Bildung von Zinkfahnen oder gar das Verschließen der Löcher durch auskühlende Zinkflüssig zu vermeiden. Die Öffnungen sollten idealer Weise größer als 10 mm sein
Die Oberfläche der Bleche kann beim Feuerverzinken nach der Behandlung rauh und körnig sein. Da sich die Bleche aufgrund der hohen Temperatur verziehen können werden die fertig verzinkten Lochbleche oder Gitter nach der Rückkehr aus der Verzinkerei bei uns ein weiteres Mal gerichtet bevor sie zum Versand verpackt werden.

Galvanisch Verzinken

Die galvanische Verzinkung stellt einen Korrosionsschutz dar, kann aber auch für eine schönere Optik der Bauteile genutzt werden (Dekorative Verzinkung).

Im Gegensatz zum Feuerverzinken wird das Blech nicht in eine Zinkschmelze sondern in ein Zinkelektrolyt getaucht. Das Werkstück ist in diesem Falls die Kathode, als Anode wird eine Elektrode aus möglichst reinem Zink verwendet.
Aufgrund der deutlich geringeren Schichtdicke von nur 3µm bis 20µm ist das galvanische Verzinken keine Option als Schutz für Teile im Außeneinsatz (Freibewitterung).
Vorteile bestehen allerdings beim Verzinken von Blechen mit feineren Lochungen. Die Löcher setzten sich nicht zu. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Aufgrund der geringen Temperatur des Elektrolyts von 20°C bis 60°C die Bleche oder Gitter nicht verziehen!

Lochbleche für eine lichtdurchlässige Fassade

Elektrolytisch polieren

Das elektrolytische Polieren oder Elektropolieren (auch Elektropolitur genannt) ist ein abtragendes Fertigungsverfahren. Das elektrochemische Verfahren wird zum Glätten (durch Abtragen) von Bauteilen eingesetzt. In einem speziell auf das Material abgestimmten Elektrolyten wird unter Hinzunahme einer Fremdstromquelle das zu polierende Werkstück als Anode geschaltet und Material wird, frei von mechanischer Belastung, von der Oberfläche abgetragen. Der Abtrag erfolgt über das komplette Bauteil. Die Rauheit wird reduziert und gleichzeitig werden Mikrorisse und lokale Spannungen beseitigt. Da bevorzugt die hervorstechenden Spitzen und Grate der Oberflächenstruktur eingeebnet bzw. Ecken und Kanten stärker abgetragen werden, lässt sich durch das Verfahren die Oberflächenrauheit insgesamt verringern. Es entsteht eine glatte, glänzende Oberfläche. Das Elektropolieren wirkt im Mikrobereich, die Struktur und Form im Makrobereich hingegen bleiben erhalten. Das elektrolytische Polieren belastet das Werkstück weder mechanisch noch thermisch. Das Verfahren eignet sich für nichtrostende Stähle mit geringen Anteilen an nichtmetallischen Einschlüssen sowie Stähle, Messing, Aluminium oder Kupfer.

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