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15Dec
15.12.2022

Messe EuroBLECH 2022

Unser Messebericht zur EuroBLECH 2022:

Wie wir den Wiedereinstieg nach drei Jahren Messeabstinenz erleben.

Die Blechbearbeitungsmesse EuroBLECH in Hannover hat nach langer Zeit wieder in gewohnter Form stattgefunden und wir waren dabei.  

Messebesuche und Events waren coronabedingt für uns länger in den Hintergrund getreten. Unsere Informationsbeschaffung lief hauptsächlich über das Internet und das aufgrund des Tagesgeschäfts oft nebenbei. Oder es gab einen direkten Austausch mit anderen Unternehmen nach Bedarf. 
Nun war es nach drei Jahren so weit, wir besuchten im Oktober unsere Stamm-Messe, die EuroBlech. 

Veränderungen in der Branche zeigen sich deutlich

Wir erhielten in den Messehallen einen fast kompletten Marktüberblick und das innerhalb einer kurzen Zeit von nur zwei Tagen vor Ort und waren überrascht, wie viel sich in der Zwischenzeit getan hatte. Die Laser-Branche ist gewachsen. Das zeigte sich besonders an der auffallend großen Anzahl von Laserherstellern. Unser früheres Lochblech-Ausstellersegment war weiterhin rückläufig und bestätigt einen langjährigen Markttrend. Wir selbst hatten vor langer Zeit an einem Gemeinschaftsstand als Aussteller auf der EuroBLECH teilgenommen und haben ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung. Zu Veränderungen rund um das Thema Lochblech werden wir in einem weiteren Artikel berichten.

Unser Messe-Highlight

Neben dem Aufspüren von Branchentrends hatten wir noch weitere Motive für den Messebesuch. Wir möchten den Bereich SCS weiter vorantreiben und automatisieren. Unser Ziel ist es durch Anschaffung einer Rohrbearbeitungsmaschine, wie z. B. einem Rohrlaser, unsere Rohrbearbeitung auszubauen. Bisherige Recherchen hatten einen Anschaffungspreis von über 600 Tsd. Euro ergeben. Maschinen dieser Art haben sehr große Fertigungskapazitäten und unser Produktionsvolumen ist derzeit noch zu gering, um eine so hohe Investition zu rechtfertigen. 
Nirgends sonst als auf einer Messe lassen sich in kurzer Zeit so viele Maschinen ansehen und vergleichen. Wir besuchten weit über 20 Anbieter und waren dann erfolgreich. Ein spanischer Hersteller hatte erfreulicherweise ein Angebot, das ideal zu uns passt. Die Maschine konnten wir auf dem Messestand begutachten. Mit circa 150 Tsd. Euro liegt sie in unserer Größenordnung. 

Persönliche Treffen sind alternativlos

Das Schöne an Messebesuchen sind auch die ungeplanten Ereignisse. Zu unseren Highlights gehörten auch spontane Treffen mit Kunden. Darüber hinaus hatten wir uns vorgenommen, auch gezielt bei Kunden am Messestand vorbeizuschauen. Zu nennen sind die Firma Arslan Metallbau aus Reiskirchen und HSF Industrietechnik aus Dillenburg. Wir hatten anregende Gespräche und freuten uns über das Wiedersehen und den Austausch in lockerer Atmosphäre. So macht Netzwerken Spaß. 

Das allgemeine Messekonzept wurde in den letzten Jahren kontrovers diskutiert und es war fraglich, ob sich Aussteller und Besucher wieder vor Ort zusammenfinden würden. Unser Eindruck war durchgehend positiv. Die Vorteile liegen auf der Hand. In kurzer Zeit können wir viele Anlagen besichtigen. Dazu kommen noch persönliche Beratung und Austausch mit weiteren Experten, die wir ohne den Messebesuch nicht getroffen hätten. Wir sehen für einen Messebesuch keine Alternative, zumindest sind keine digitalen Angebote zu uns durchgedrungen, die einen ähnlichen Nutzen brachten. Wir führen zwar auch digitale Kundengespräche durch und zeigen beispielsweise Demos, aber in unserer Branche wird der vor Ort Kontakt ausschlaggebend bleiben. Wir planen deshalb weiterhin regelmäßig Messetermine ein und freuen uns auf zukünftig zahlreiche Gespräche.

 

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